Gasse in Tropea im Abendlicht, Blick aufs Meer
ein tag

Mein Schreibtisch ist da, wo ich gerade bin.

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Alles, was ich gebaut habe, habe ich gebaut, weil mich etwas geärgert hat. Nicht für eine Zielgruppe. Für mich.

Das hier ist kein Katalog. Das ist ein Tag.

Dave sitzt draußen am Tisch und schaut aufs Handy, ein Hund liegt daneben
09:40 · italien

Handy an. Sehen, was läuft. Handy aus.

Früher hat der Rechner nur gearbeitet, wenn ich daneben saß. MacBook zu, Schluss. Jeden Tag eingesperrt an einem Tisch, und zu oft an den falschen Dingen.

Heute sitze ich hier. Ein Gedanke zu einem Projekt kommt, ich diktiere ihn ins Handy. Der Kellner kommt, ich lege es weg. Vier Minuten später mache ich weiter, so lange ich Lust habe. Was ich sage, wird gebaut. Ohne mich.

Es geht nicht darum, dass irgendwas Prozesse für mich erledigt. Es geht darum, dass möglichst viel von mir bei denen ankommt, die bauen. Projektmanagement in der Hosentasche.

Takt am iPhone, Eingang: diktierte Gedanken mit Projekt und Frist, Mikrofon im Eingabefeld
Diktiert, liegt im Eingang, wird gebaut.
Dafür gibt es Takt.Ansehen/takt
Dave am Beratungstisch, iPad mit Stift vor sich, Wasserglas daneben
14:10 · nach der beratung

Der Termin ist vorbei. Die Arbeit danach auch.

Ein großer Teil meiner Beratung war mal: Belege zusammensuchen, Zahlungen zuordnen, Rechnungen schreiben, Mails hinterher. Nach jedem Termin eine Stunde Papier.

Heute bin ich beim Termin, mache den Termin, fertig. Die Zusammenfassung geht raus, bevor ich am Auto bin. Zahlt jemand, bekommt er Bestätigung und Rechnung. Zahlt er nicht, kümmert sich das System. Ich stoße nur noch wenige Dinge an.

Alles, was automatisiert werden kann, ist automatisiert. Der Rest ist Zeit.

Conpilo am Mac: Wochenzahlen, Anmeldungen und die Beratungstermine des Tages
Termine, Zahlungen, Rechnungen, Mahnungen. Ein Ort.
Dafür gibt es Conpilo.Ansehenconpilo.de
Dave am Musikpult mit MacBook und Mixer, dahinter buntes Licht und Tanzende
19:55 · am pult

Die Musik läuft. Ich muss nur noch zuhören.

Musik für einen Abend war mal ein halber Tag Vorarbeit. Playlist bauen, Übungsmusik vorbereiten: Tempo runter, Stimme raus, Loop setzen. Und beim Wechsel zwischen zwei Titeln trotzdem die Luft anhalten.

Heute merkt sich Play das Tempo je Titel, die Warteschlange für den Abend steht, und der Übergang setzt auf dem Takt ein. Ich stehe am Pult und höre zu.

Play am Mac: Bibliothek mit BPM je Titel, rechts die Warteschlange für den Abend
Tempo je Titel, Warteschlange, Loop. Kein Schnittprogramm mehr für Musik.
Dafür gibt es Play.Ansehen/play
Tanzsaal in blauem Licht, Paare tanzen, von hinten gesehen
21:30 · tanzsaal

Das Licht geht aus. Der Clip ist schon online.

Ein Kursvideo hat mich früher den halben Abend gekostet. Sichten, auf die Musik schneiden, exportieren, hochladen.

Heute hört der Schnitt die Musik selbst und setzt auf den Schlag. Wir schließen ab und gehen essen.

Show am Mac: Clip aus dem Tanzsaal, die Musik liegt fest im Takt, Kanten rasten auf den Schlag
Titel in die Musikspur ziehen, fertig. Die Kanten rasten auf den Schlag.
Dafür gibt es Show.Ansehen/show
Dave am Schreibtisch bei Kerzenlicht, zwei Bildschirme voller Code und Sessions
23:50 · schreibtisch

Ich gehe schlafen. Es wird weitergebaut.

Morgen früh sehe ich, was über Nacht entstanden ist, nehme ab, was gut ist, und schicke zurück, was nicht. Dann Kaffee.

Das ist kein Feature. Das ist ein anderes Lebensgefühl. Und ich dachte, das sollte jemand zeigen.

Takt Hub am Mac, Prüfung: Ergebnis der Nacht, Diff daneben, Abnehmen oder Nacharbeit
Morgens: lesen, abnehmen oder zurückschicken. Dann Kaffee.
Dave mit Rucksack von hinten auf einem Küstenpfad, vor ihm das Meer
08:30 · am nächsten morgen

Vier Betriebe. Ein Mensch. Und alles läuft.

Ich führe eine Tanzschule, berate Menschen vor der MPU, baue die Plattform, auf der andere MPU-Berater und ihre Klienten arbeiten, und schreibe Software. Vier Betriebe, ein Mensch.

Das geht nur, weil alles, was wiederkehrt, in Software gegossen ist. Buchen, abrechnen, mahnen, schneiden, bewerben. Und bewerben muss ich jeden einzelnen davon.

Genau das ist der Job eines Forward Deployed Engineer: nicht beraten, nicht Folien zeigen, sondern einbauen, bis es läuft. Bei mir seit Jahren. Bei dir auch.

Was ein FDE bei dir macht.Ansehen/fde

Ich baue Dinge, damit ich weniger am Rechner sitze.

Wenn du dasselbe willst: die Werkzeuge stehen unten. Wenn du das für deinen Betrieb willst: ich komme vorbei.

für betriebe

Dasselbe Gefühl, in deinem Betrieb.

Ich komme nicht mit Folien. Ich sitze bei euch, schaue in die Daten und baue, bis es läuft. Ohne mich daneben.

Erstgespräch · 20 Minforward deployed engineer · raum ulm
JournalMetoria, MPU-Vorbereitung Dave & Tabea, Tanzschule
Dave Di Napoli — Ein Tag mit meinen Werkzeugen