
Mein Schreibtisch ist da, wo ich gerade bin.
Alles, was ich gebaut habe, habe ich gebaut, weil mich etwas geärgert hat. Nicht für eine Zielgruppe. Für mich.
Das hier ist kein Katalog. Das ist ein Tag.

Handy an. Sehen, was läuft. Handy aus.
Früher hat der Rechner nur gearbeitet, wenn ich daneben saß. MacBook zu, Schluss. Jeden Tag eingesperrt an einem Tisch, und zu oft an den falschen Dingen.
Heute sitze ich hier. Ein Gedanke zu einem Projekt kommt, ich diktiere ihn ins Handy. Der Kellner kommt, ich lege es weg. Vier Minuten später mache ich weiter, so lange ich Lust habe. Was ich sage, wird gebaut. Ohne mich.
Es geht nicht darum, dass irgendwas Prozesse für mich erledigt. Es geht darum, dass möglichst viel von mir bei denen ankommt, die bauen. Projektmanagement in der Hosentasche.

Der Termin ist vorbei. Die Arbeit danach auch.
Ein großer Teil meiner Beratung war mal: Belege zusammensuchen, Zahlungen zuordnen, Rechnungen schreiben, Mails hinterher. Nach jedem Termin eine Stunde Papier.
Heute bin ich beim Termin, mache den Termin, fertig. Die Zusammenfassung geht raus, bevor ich am Auto bin. Zahlt jemand, bekommt er Bestätigung und Rechnung. Zahlt er nicht, kümmert sich das System. Ich stoße nur noch wenige Dinge an.
Alles, was automatisiert werden kann, ist automatisiert. Der Rest ist Zeit.

Das Licht geht aus. Der Clip ist schon online.
Ein Kursvideo hat mich früher den halben Abend gekostet. Sichten, auf die Musik schneiden, exportieren, hochladen. Und vor dem Kurs die Übungsmusik: Tempo runter, Stimme raus, Loop setzen.
Heute hört der Schnitt die Musik selbst und setzt auf den Schlag. Die Übungsmusik liegt fertig da, bevor die ersten Schüler kommen. Wir schließen ab und gehen essen.

Ich schlafe. Es wird weitergebaut.
Morgen früh sehe ich, was über Nacht entstanden ist, nehme ab, was gut ist, und schicke zurück, was nicht. Dann Kaffee.
Das ist kein Feature. Das ist ein anderes Lebensgefühl. Und ich dachte, das sollte jemand zeigen.

Vier Betriebe. Ein Mensch. Und alles läuft.
Ich führe eine Tanzschule, berate Menschen vor der MPU, baue die Plattform, auf der andere MPU-Berater und ihre Klienten arbeiten, und schreibe Software. Vier Betriebe, ein Mensch.
Das geht nur, weil alles, was wiederkehrt, in Software gegossen ist. Buchen, abrechnen, mahnen, schneiden, bewerben. Und bewerben muss ich jeden einzelnen davon.
Genau das ist der Job eines Forward Deployed Engineer: nicht beraten, nicht Folien zeigen, sondern einbauen, bis es läuft. Bei mir seit Jahren. Bei dir auch.
Ich baue Dinge, damit ich weniger am Rechner sitze.
Wenn du dasselbe willst: die Werkzeuge stehen unten. Wenn du das für deinen Betrieb willst: ich komme vorbei.
Dasselbe Gefühl, in deinem Betrieb.
Ich komme nicht mit Folien. Ich sitze bei euch, schaue in die Daten und baue, bis es läuft. Ohne mich daneben.